Auf den Spuren der Delfine

Mein Freund und ich wollten unbedingt einmal einen Traumurlaub erleben und so haben wir uns dazu entschieden, nach Mauritius zu fliegen. Der Flug ist nicht ganz ohne, da er wirklich lange dauert und so muss man schon ein wenig Sitzfleisch haben, um gut in Mauritius anzukommen. Nicht jeder ist dafür gemacht, 14 Stunden am Stück zu fliegen und wer es sich nicht zutraut, sollte es lieber lassen. Für Menschen, die vorher noch nie geflogen sind, ist die Strecke auf jeden Fall nichts. Wir hatten uns Mauritius aber nicht nur ausgesucht, weil es so weit weg ist, sondern weil es hier eine schillernde Unterwasserwelt gibt. Ich wollte unbedingt Tauchen und Schnorcheln gehen und so war ich mehr als begeistert, als mein Freund zu einem Ausflug mit Delfinen aufbrechen wollte. Ich liebe Delfine schon seit ich ein kleines Kind war und so wollte ich mir diese einmalige Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen. Man kann, um Delfine zu sehen entweder Tauchen gehen oder einen Bootsausflug machen und dann im Wasser schnorcheln.

common-dolphins-914548_640
Foto: skeeze / pixabay

Wir haben uns für die zweite Variante entschieden, denn Tauchen wollte ich nicht unbedingt. Schnorcheln reicht mir meistens schon und so trafen wir uns zu Beginn des Ausflugs am Anlegeplatz des Bootes. Das Abenteuer konnte beginnen. Die ersten zwei Stunden des Ausflugs waren zwar schön, aber auch unspektakulär. Man konnte sich erst einmal mit dem Boot vertraut machen, sich in die Sonne legen und die Aussicht genießen. Mehr ist aber nicht passiert, da wir erst einmal auf das offene Meer fahren mussten, auf die Route, die die Delfine immer einschlagen. Zum Glück war es eine Ganztagestour, sodass wir viel Zeit hatten, die Delfine zu finden. Unterwegs hört man Möwen kreischen, sieht ab und zu ein paar Fische vor dem Bug wuseln und spürt die Sonnenstrahlen auf der Haut. Wir hatten es uns an Deck gemütlich gemacht und lagen einfach nur in der Sonne. Irgendwann haben wir dann die ersten Schwanzflossen gesehen und schon hieß es, wir halten an und ab ins Wasser. Man muss schnell sein, wenn man Delfine sehen will und so hatten wir beim ersten Mal auf Mauritius kein Glück, da wir zu langsam waren.