Nicht aufgeben beim Delfine beobachten

Natürlich haben mein Freund und ich nicht aufgegeben, als wir beim ersten Mal zu langsam waren, um die Delfine zu sehen. Jeder aus unserer Gruppe bei der Ganztagestour auf Mauritius war zu langsam im Wasser und so hieß es für uns einfach nur noch einmal warten. Unser Guide erzählte uns, dass früher oder später wieder Delfine auftauchen würden und wir nur Geduld haben müssten. Vor dem Mittagessen ist nichts mehr passiert und so sind wir wieder aus dem Wasser heraus gegangen. Mitten auf dem Meer ist das Wasser nämlich kälter und so hält man es ohne Neoprenanzug nicht lange im Wasser aus. Man konnte aber immer wieder ins Wasser gehen, wenn man wollte und so gingen wir immer mal wieder eine Runde schwimmen, wenn uns zu warm war. Man musste übrigens ein Handtuch und Sonnencreme selbst mit an Bord bringen und die Sonnencreme ist auf dem offenen Meer wirklich ein guter Tipp. Eine Frau hatte sie vergessen und sah danach aus wie ein kleiner, roter Krebs. Die Haut muss wirklich weh getan haben. Mittags gab es dann ein großes BBQ, bei dem man essen konnte, was man wollte. Getränke gab es die ganze Zeit umsonst und so haben wir uns sehr über dieses Angebot gefreut.

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Foto: womich / pixabay

Zwischendurch hat uns der Guide immer wieder etwas über den natürlichen Lebensraum der Delfine erzählt und uns auch verraten, wie wir mit ihnen umgehen müssen, wenn sie uns nahe kommen. Delfine können nämlich auch beißen und deswegen muss man ein wenig vorsichtig sein. Als wir zum zweiten Mal, kurz nach dem Essen, die Schwanzflossen im Wasser sahen, konnten wir es kaum glauben. Sie sind noch einmal wiedergekommen und so hieß es jetzt: Schnell ins Wasser.